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Wie ist nochmal meine IP Adresse gewesen? vom 20.12.2009 21:42 Uhr
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Diese Frage stelle ich mir mindestens 2 mal die Woche, wenn ich auf meiner Webseite den Debugmodus anschalten möchte und dieser auf eine bestimmte IP reagiert. Dann muss ich im Internet auf eine der vielen Seiten gehen, die mir dann anhand der an den Server übermittelten Daten, meine Internet Protokoll (IP) Adresse ausgibt. Aber was ist eine IP Adresse, warum sieht sie so aus, wie sie aussieht und was sagt sie über mich aus?
Fangen wir mit der Form der IP Adresse an. der Aufbau ist im Moment noch der von 4 Blöcken von Zahlen im Bereich von 0 bis 255 genannt IP4. Durch diese 4 Blöcke ergeben sich 4294967296 verschiedene IP Adressen, also teoretisch auch 4294967296 Endgeräte. Da jedes Gerät, das mit dem Internet verbunden ist, eine IP Adresse haben muss, sind es also nicht zwangsläufig 4294967296 Computer, sondern auch Drucker, Telefone, Kühlschränke und was nicht alles. Weil IP4 in unserer hochtechnisierten Zeit natürlich langsam zu wenig ist, ist seit ein paar Jahren das IP6 als Versuch im Aufbau... Aber ich schweife ab.
Da die IP Adresse eine einmalige, eindeutige Adresse ist, kann man alles, was ich mit dieser IP mache auch immer auf mich zurück führen. Ich bekomme die IP beim einloggen ins Internet und verliere sie (bei nicht permanenten IPs) nach spätestens 24 Stunden. Wenn ich jetzt also im Netz auf einer Spieleseite surfe, danach zu Amazon und Ebay und dann noch bei einer Erotikseite vorbei schaue, dann sieht mein Internetanbieter (Provider) das. Sollte ich mich auf rechtswidrigen Seiten bewegen, kann die Polizei diese Daten bei meinem Provider einsehen und als Beweise gegen mich verwenden. Ausserdem kann ich als Internetseiten betreiber eine IP Adresse sperren (lassen) um einem Benutzer den Zutritt zu meiner Internetseite zu verwehren. Das Problem ist, dass die IP Adresse nur die Adresse nach Aussen ist und sich hinter dieser Adresse ein Firmennetzwerk befinden könnte. In diesem Fall wäre die komplette Firma von meiner Seite ausgeschlossen und nicht nur der eine User.
Anders herum kann ich als Admin einer Firma eine Internetseite anhand der IP sperren, also meiner Firewall sagen, dass sie den Nutzern den Zugriff auf diese Seite verwehren soll. Da die Internetseite auf einem (oder mehreren) Server liegt, gibt es auch eine IP die man dann sperren kann.
Die IP ist also eine Art Nummernschild, was man als privater Nutzer am Morgen bekommt und Abends wieder abgibt, wenn man den Rechner ausschaltet. Und wie bei einem Nummernschild über die Buchstaben, kann man bei der IP sehen, woher der Nutzer kommt. Das liegt daran, dass bestimmte IP Bereiche bestimmten Ländern und weiter unten Stadten zugeordnet sind. Über Algorithmen kann man also errechnen, wo ein User mit einer IP Adresse herkommt und ihm so bei Bedarf andere Inhalte anzeigen. So zeige Ich einem Benutzer aus Berlin eine Reisemöglichkeit nach Wien und einem User aus Wien, dass er in Wien doch mal zu dem Bäcker gehen soll, weil der gerade Sonderangebote führt. Beliebt ist das so genannte Geotargeting bei Erotikseiten, da diese dem User dann sagen können "Hi ich bin 19, Single und komme aus Deiner Stadt" und schon klickt der User auf eine Werbung.
Deine aktuelle IP Adresse ist: 38.107.191.96
Du befindest dich zur Zeit in: United States (US)
Fangen wir mit der Form der IP Adresse an. der Aufbau ist im Moment noch der von 4 Blöcken von Zahlen im Bereich von 0 bis 255 genannt IP4. Durch diese 4 Blöcke ergeben sich 4294967296 verschiedene IP Adressen, also teoretisch auch 4294967296 Endgeräte. Da jedes Gerät, das mit dem Internet verbunden ist, eine IP Adresse haben muss, sind es also nicht zwangsläufig 4294967296 Computer, sondern auch Drucker, Telefone, Kühlschränke und was nicht alles. Weil IP4 in unserer hochtechnisierten Zeit natürlich langsam zu wenig ist, ist seit ein paar Jahren das IP6 als Versuch im Aufbau... Aber ich schweife ab.
Da die IP Adresse eine einmalige, eindeutige Adresse ist, kann man alles, was ich mit dieser IP mache auch immer auf mich zurück führen. Ich bekomme die IP beim einloggen ins Internet und verliere sie (bei nicht permanenten IPs) nach spätestens 24 Stunden. Wenn ich jetzt also im Netz auf einer Spieleseite surfe, danach zu Amazon und Ebay und dann noch bei einer Erotikseite vorbei schaue, dann sieht mein Internetanbieter (Provider) das. Sollte ich mich auf rechtswidrigen Seiten bewegen, kann die Polizei diese Daten bei meinem Provider einsehen und als Beweise gegen mich verwenden. Ausserdem kann ich als Internetseiten betreiber eine IP Adresse sperren (lassen) um einem Benutzer den Zutritt zu meiner Internetseite zu verwehren. Das Problem ist, dass die IP Adresse nur die Adresse nach Aussen ist und sich hinter dieser Adresse ein Firmennetzwerk befinden könnte. In diesem Fall wäre die komplette Firma von meiner Seite ausgeschlossen und nicht nur der eine User.
Anders herum kann ich als Admin einer Firma eine Internetseite anhand der IP sperren, also meiner Firewall sagen, dass sie den Nutzern den Zugriff auf diese Seite verwehren soll. Da die Internetseite auf einem (oder mehreren) Server liegt, gibt es auch eine IP die man dann sperren kann.
Die IP ist also eine Art Nummernschild, was man als privater Nutzer am Morgen bekommt und Abends wieder abgibt, wenn man den Rechner ausschaltet. Und wie bei einem Nummernschild über die Buchstaben, kann man bei der IP sehen, woher der Nutzer kommt. Das liegt daran, dass bestimmte IP Bereiche bestimmten Ländern und weiter unten Stadten zugeordnet sind. Über Algorithmen kann man also errechnen, wo ein User mit einer IP Adresse herkommt und ihm so bei Bedarf andere Inhalte anzeigen. So zeige Ich einem Benutzer aus Berlin eine Reisemöglichkeit nach Wien und einem User aus Wien, dass er in Wien doch mal zu dem Bäcker gehen soll, weil der gerade Sonderangebote führt. Beliebt ist das so genannte Geotargeting bei Erotikseiten, da diese dem User dann sagen können "Hi ich bin 19, Single und komme aus Deiner Stadt" und schon klickt der User auf eine Werbung.
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